10.000 Menschen. 80 Nationen. 50 Glaubensrichtungen.

Das Parlament der Weltreligionen ist die älteste, grösste und umfassendste Versammlung von Menschen aller Glaubensrichtungen und Traditionen. Vom 15. bis 19. Oktober 2015 fand das sechste Weltparlament statt in Salt Lake City, dem Land der Schoschonen, Paiuten, Goschuten und Ute Indianer. Das Parlament ist eng verbunden mit indigenen Völkern auf der ganzen Welt. Ungefähr 10.000 Menschen aus fast 80 Nationen und 30 spirituellen Traditionen nahmen an diesem besonderen Ereignis teil.

Während seines Aufenthaltes in Salt Lake City frischte Angaangaq viele alte Freundschaften auf, er schloss auch neue Bekanntschaften, nahm an Kreisen teil und feierte Zeremonien mit den Indianern Amerikas, die der Versammlung beiwohnten. Er sprach zur Vollversammlung über den Klimawandel und seine spirituelle Bedeutung. Dabei inspirierte er jeden einzelnen. Mit der Qilaut rief der die Vorfahren der Ute Indianer und aller Stämme Nordamerikas.

„Du kannst das Schmelzen des Eises nicht mehr aufhalten, es ist zu spät. Es kommt auch nicht darauf an, ob du es glaubst oder nicht: es ist zu spät. Es ist nun an der Zeit, dass wir jemanden finden, der die Hoffnung ist für die Menschheit. Die neue Welt braucht Menschen, die die Schönheit des menschlichen Spirits verstehen. Du und ich, wir müssen uns verändern. Ich hoffe und bete, dass einer oder eine von euch zur Hoffnung für die Menschheit wird. Vor über hundert Jahren stieg meine Großmutter auf einen Berggipfel. Sie sah eine Erde, eine Sonne und einen Mond. Du und ich, wir sind die Bürger dieser einen Erde. Wir sind die Hüter und Wächter von Mutter Erde. Schliess die Augen und schaue nach innen. Finde die Stärke und die Fähigkeit in dir, dich selbst zur Hoffnung für die Menschheit zu machen. Denn nur indem wir das Eis im Herzen des Menschen schmelzen, wird der Mensch die Chance haben, sich zu verändern und sein Wissen weise anzuwenden.“

Angaangaq Angakkorsuaq